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News

28.12.2018
Wohlige Wärme mit einer optimal eingestellten Heizung

Kerzenschein in der Weihnachtszeit wärmt das Herz. Aber gegen kalte Füße hilft das wenig. Um während der Feiertage daheim nicht frieren zu müssen, empfiehlt es sich, die Heizungsanlage hydraulisch abgleichen zu lassen. Das bringt wohlige Wärme im ganzen Haus und spart Heizkosten. Wie Verbraucher für die Optimierung der Heizung zudem einen Zuschuss vom Staat erhalten, erklärt das Serviceportal www.intelligent-heizen.info.

Im Erdgeschoss ist es mollig warm, die Räume im oberen Stockwerk bleiben dagegen trotz aufgedrehter Heizkörper kühl: Mit diesem Problem sehen sich viele Hausbesitzer im Winter konfrontiert. Häufig ist ein fehlender hydraulischer Abgleich der Heizung für das Problem verantwortlich. Dadurch kommt bei Räumen, die näher am Heizkessel liegen, zu viel erwärmtes Heizwasser und bei weiter entfernten Räumen zu wenig an. Um diese dennoch mit Wärme zu versorgen, arbeiten in vielen Kellern Kessel mit hohen Vorlauftemperaturen und Heizungspumpen mit zu hoher Leistung. Das verbraucht unnötig viel Energie und kann außerdem zu nervigen Fließgeräuschen führen.

Wohlige Wärme ist Einstellungssache

Mit einem hydraulischen Abgleich lässt sich das Problem der ungleichen Wärmeverteilung in den Griff bekommen. Dabei schätzt oder berechnet der Fachhandwerker zunächst, welche Menge an Heizwasser in jedem Raum benötigt wird. Anschließend stellt er die ermittelte Menge an den Thermostatventilen der Heizkörper ein. Das Ergebnis: Der Energieverbrauch im Haus sinkt um bis zu 10 Prozent – und der Wohnkomfort steigt.

Um den hydraulischen Abgleich exakt vornehmen zu können, sind voreinstellbare Thermostatventile notwendig. Es lohnt sich, diese im Zuge des Abgleichs nachzurüsten. Denn mit der Kombination aus hydraulischem Abgleich und modernen Thermostaten können Sie den Energieverbrauch im Haus sogar um bis zu 20 Prozent reduzieren. 

30 Prozent der Kosten vom Staat geschenkt

Wird weniger Energie beim Heizen verbraucht, sinkt auch der Ausstoß an klimaschädlichem CO2. Deshalb fördert der Staat die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs und den damit verbundenen Einbau moderner Thermostatventile mit einem attraktiven Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Nettokosten. Um die Förderung zu erhalten, müssen die Arbeiten von einem Fachbetrieb ausgeführt werden. Auch ist wichtig, dass sich Verbraucher vorab beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für die Förderung registrieren. Den 30-prozentigen Zuschuss gibt es übrigens auch, wenn veraltete Heizungspumpen gegen stromsparende Hocheffizienzpumpen ausgetauscht werden. Weitere Informationen zur Förderung der Heizungsoptimierung stellt das Serviceportal www.intelligent-heizen.info bereit.  

Der hydraulische Abgleich kann während der Heizsaison problemlos durchgeführt werden. Verbraucher müssen damit also nicht bis zum nächsten Sommer warten, sondern können sich schon ab diesem Winter über ein spürbar gemütlicheres Zuhause freuen.

Über „Intelligent heizen“

Die verbraucherorientierte Plattform „Intelligent heizen“ ist ein Angebot des Spitzenverbandes der Gebäudetechnik VdZ. Seit 2007 informiert das Serviceportal technologieoffen und energieträgerneutral über Maßnahmen für eine wirtschaftliche Heizungsmodernisierung. Bildmaterial in Druckqualität erhalten Sie unter www.intelligent-heizen.info. Tipps für energiesparendes Heizen und aktuelle Informationen gibt es auch auf Facebook.

05.09.2018
Wieder ein Schritt weiter:
Automatischer hydraulischer Abgleich in Einrohr-Heizungsanlagen
 
Mit dem druckunabhängigen Regel- und Einregulierventil TA-Compact-P von IMI Hydronic Engineering lassen sich Einrohr-Heizungsanlagen automatisch hydraulisch abgleichen. Darauf weist das Unternehmen angesichts des nach wie vor hohen energetischen Sanierungsbedarfs in Mehrfamilienhäusern mit diesen Anlagen hin. Das Ventil der Marke IMI TA wird in den Einrohrringen eines bestehenden Systems nachgerüstet.
 
Das druckunabhängige Regel- und Einregulierventil TA-Compact-P wird zur Realisierung eines automatischen hydraulischen Abgleichs in bestehenden Einrohr-Heizungsanlagen nachgerüstet.<br />Bild: IMI Hydronic Engineering
Das druckunabhängige Regel- und Einregulierventil TA-Compact-P wird zur Realisierung eines automatischen hydraulischen Abgleichs in bestehenden Einrohr-Heizungsanlagen nachgerüstet.
Bild: IMI Hydronic Engineering

Es übernimmt dabei die Funktion eines automatischen Durchflussreglers und sorgt dafür, dass sämtliche Ringe exakt die für die Versorgung der angeschlossenen Heizkörper benötigte Wassermenge erhalten. Komplexe Berechnungen oder detaillierte Kenntnisse des Rohrleitungssystems sind hierzu nicht erforderlich. Als überaus praktisch erweist sich bei Sanierungen zudem die Absperrfunktion des kompakten Ventils. Damit können einzelne Bereiche – in Kombination mit einem Globo H Kugelhahn mit Füll- und Entleerungsfunktion auch einzelne Ringe – schnell und einfach separat abgesperrt und entleert werden. Die Ventile verfügen des Weiteren über integrierte Messnippel für eine zielgerichtete Fehlersuche und Systemanalyse. Weitere Anlagenoptimierungen sind darüber hinaus durch den Einsatz zusätzlicher Armaturen – etwa Stellantriebe und Raumthermostate – möglich.

Da bei Einrohr-Heizungsanlagen eine feste Auslegung der Massenstromverteilung für Heizkörper und Einrohrring erfolgt, lässt sich das System im Gegensatz zur Zweirohr-Anlagen nicht über Thermostat-Ventilunterteile mit Voreinstellung oder automatischer Durchflussregelung nachträglich hydraulisch abgleichen. Stattdessen werden die speziell für die Einregulierung und Regelung kleiner bis mittlerer Verbraucher entwickelten Ventile im Vor- oder Rücklauf des jeweiligen Einrohrrings installiert und die erforderliche Ringwassermenge direkt eingestellt. Auf diese Weise findet automatisch ein hydraulischer Abgleich im Gesamtsystem statt und die Über- bzw. Unterversorgung ganzer Ringe – zum Beispiel durch schließende Nachbarventile – wird zuverlässig vermieden. Die Maßnahme ist im Rahmen des Programms zur Heizungsoptimierung mit staatlichen Mitteln förderfähig.

Für die Ermittlung der erforderlichen Durchflussmenge sind lediglich die Heizleistung des Einrohrrings und die Temperaturspreizung des Systems notwendig. Der entsprechende Einstellwert am Ventil kann anschließend einer Tabelle in den Produktunterlagen entnommen werden. Die Voreinstellung erfolgt schnell und einfach ohne Werkzeug am Voreinstell-Handrad. Das Ventil steht für Durchflussmengen von 21,5 bis 3.700 l/h und für Rohrdimensionen von DN 10 bis DN 32 zur Verfügung. Für Zuverlässigkeit und Langlebigkeit sorgen hochwertige Materialen wie Edelstahl und AMETAL® als korrosionsbeständige Legierung des Gehäuses und des Ventileinsatzes. Die integrierten Messnippel ermöglichen bei Bedarf eine exakte Durchfluss- und Differenzdruckmessung für eine zielgerichtete Fehlersuche und Systemanalyse. Anhand der Messung des Mindestdifferenzdrucks an dem hydraulisch ungünstigsten Ventil kann zudem der optimale Betriebspunkt der Pumpe bestimmt und dadurch der Energieverbrauch und die Betriebskosten reduziert werden.

Weitere Möglichkeiten zur Systemoptimierung bietet das Regel- und Einregulierventil im Zusammenspiel mit zusätzlichen Armaturen aus dem Produktsortiment des Herstellers. So lässt sich mit dem Ventil in Kombination mit einem thermischen Stellantrieb und einem Raumthermostat für die Heizkörper eines Einrohrrings eine präzise Zonenregelung realisieren. Über das Raumthermostat kann darüber hinaus auch eine energiesparende Nachtabsenkung programmiert werden. Ein zusätzlicher Einsatz des Strangregulier- und Regelventils TA-Multi sowie eines RTL Thermostat-Kopfes ermöglicht für den jeweiligen Einrohrring ebenfalls eine zuverlässige Begrenzung der Rücklauftemperatur. Auf diese Weise wird eine energieeffiziente Einbindung moderner Wärmeerzeuger – wie etwa Brennwertkessel und Wärmepumpen – gewährleistet. Und auch bei Anlagen mit Fernwärmeversorgung stellen konstante Rücklauftemperaturen optimale Rahmenbedingungen sicher.

Weiteres Informationsmaterial dazu erhalten Sie hier.
19.08.2018
KfW Programm 455
Zuschüsse für den Badumbau

Bundesmittel für 2018 endlich bereitgestellt: Im KfW-Programm 455 – „Altersgerecht Umbauen“ – werden nun auch wieder Zuschüsse für die Barrierereduzierung vergeben.

31.01.2018