Alfred-Delp-Straße 51
63110 Rodgau - Hainhausen
Telefon (06106) 55 70

Waldstraße 2
63179 Obertshausen
Telefon (06104) 94 18 60

News

 

Unsere Öffnungszeiten „zwischen den Jahren“:

 

Rodgau: Letzter Arbeitstag 20.12.2017, erster Arbeitstag 08.01.2018

Obertshausen: Letzter Arbeitstag 14.12.17, erster Arbeitstag 15.01.2018

 

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit, ruhige Stunden mit Freunden und Familie, Erholung, gutes Essen,

Lichterglanz und für das neue Jahr nur das Allerbeste!

 

Ihr Meisterbetrieb Herbert Berg Bad Vital

 

*****************************************************

 

 

 

28.09.2017
aus der Deutschen Handwerks Zeitung
Barrierefreiheit wird gefördert

KfW Förderung Einbruchschutz: Bund stockt Förderung auf

Der Bund erhöht die Zuschüsse für Einbruchschutz und Barrierefreiheit. Private Eigentümer und Mieter können die Mittel ab sofort bei der KfW beantragen.

Nachdem die Fördermittel für sichere Fenster und Türen und für Investitionen in Barrierefreiheit im vergangenen Jahr sehr gut nachgefragt wurden, legt der Bund noch etwas nach. "Mit den erhöhten Fördermitteln tragen wir dem nachweislichen Interesse von Mietern und Hauseigentümern nach mehr Einbruchschutz Rechnung", sagte Bau-Staatssekretär Gunther Adler mit Blick auf die Erhöhung der Fördermittel. So werden die Mittel für Einbruchschutz für dieses Jahr von bisher 10 Millionen Euro auf insgesamt 50 Millionen Euro und die für Barriere-Reduzierung auf 75 (Vorjahr: 49) Millionen Euro aufgestockt.

Antrag muss vor Beginn der Baumaßnahme gestellt werden

Wer in sicherere Fenster, Alarmanlagen oder andere Sicherheitsvorkehrungen investieren will, kann ab sofort über die KfW-Bankengruppe wieder einen Zuschuss oder einen zinsgünstigen Kredit beantragen. Voraussetzung für den Zuschuss von zehn Prozent der Investitionssumme ist ein Mindestinvestitionsbetrag von 2000 Euro. Der minimale Zuschuss beträgt damit 200 Euro, der maximale 1500 Euro pro Maßnahme, heißt es bei der KfW. Dabei muss der Antrag für den Zuschuss vor Baubeginn gestellt werden. Darüber hinaus muss die Maßnahme von einem Fachunternehmen unter Berücksichtigung bestimmter Sicherheitsstandards durchgeführt werden. Erst wenn die Maßnahme fachgerecht umgesetzt wurde, wird das Geld dem Bauherrn überwiesen.

KfW vergibt auch zinsgünstige Kredite für Investitionen in Einbruchschutz

Im vergangenen Jahr investierten die Bauherren nach Angaben der KfW vor allem in einbruchhemmende Haus- und Wohnungstüren sowie Nachrüstsysteme für Fenster. Dabei waren Fördermittel für die insgesamt über 40.000 Förderzuschüsse schon im drittel Quartal aufgebraucht. KfW-Vorstandsmitglied Ingrid Hengster begrüßt deshalb die erneute Förderzusage: "Wir freuen uns, dass unsere Kunden ab sofort erneut Zuschüsse in Anspruch nehmen und in eine komfortable Wohnqualität sowie in die Sicherheit ihrer Wohnungen und Häuser investieren können", sagte sie. Die Zuschüsse könnten dabei über das Online-Zuschussportal einfach und schnell beantragt werden. Außerdem vergibt die Förderbank seit Anfang April 2016 auch zinsgünstige Kredite für Investitionen in Einbruchschutz. Gefördert werden Maßnahmen bis zu einem Investitionsvolumen von 50.000 Euro bei einem effektiven Jahreszins ab 0,75 Prozent. Kredite und Zuschüsse können allerdings nicht für dieselbe Baumaßnahme beantragt werden.

Rege Nachfrage nach Zuschüssen für altersgerechten Umbau

Auch wer sein Haus oder seine Wohnung altersgerecht umbauen oder als junge Familie für mehr Barrierefreiheit sorgen will, kann dafür Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite bekommen. Zuschüsse gibt es dabei bis zu einem Investitionsvolumen von 62.500 Euro beziehungsweise von 200 Euro bis 6250 Euro. Auch hier muss ein Sachverständiger hinzugezogen werden und der Antrag für die Fördergelder vor Beginn der Baumaßnahme gestellt werden. Im vergangenen Jahr war die Nachfrage in der Zuschussförderung nach Angaben der KfW so hoch, dass die Haushaltsmittel von über 49 Millionen Euro bereits im Juli aufgebraucht waren. Außerdem wurden mehr als 5.000 Förderkredite vergeben

14.09.2017
Deutsche zahlen wegen Uralt-Heizungen unnötig viel für Wärme
Hausbesitzer könnten viel Energie und Geld sparen. Eine forsa-Umfrage im Auftrag des Spitzenverbandes der Gebäudetechnik VdZ ergab: 38 Prozent der hiesigen Heizungsanlagen sind älter als 16 Jahre. Doch der Nutzen von Modernisierungen und die staatlichen Fördermöglichkeiten sind noch nicht allen Verbrauchern bekannt.

Die forsa-Umfrage belegt den großen Nutzen einer Heizungsoptimierung durch den Tausch der Heizungspumpe oder den hydraulischen Abgleich: Die überwiegende Mehrheit, nämlich 60 Prozent der Hausbesitzer, haben nach der Optimierung merklich Energiekosten eingespart. Allerdings nahmen nur 45 Prozent die staatliche Förderung dafür in Anspruch. Knapp die Hälfte der befragten Hausbesitzer (47 Prozent) waren Fördermöglichkeiten gar nicht bekannt. Auch der energiesparende Nutzen einer Heizungsoptimierung ist vielen Verbrauchern nicht klar. Das ergab die Umfrage, für die 1.011 Hausbesitzer im August 2017 befragt wurden.

Dem Meinungsbild zufolge liegen 45 Prozent der Bundesbürger mit ihrer Einschätzung richtig, dass im Eigenheim die Heizung die meiste Energie verbraucht, allerdings glauben fast genauso viele (42 Prozent), dass Elektrogeräte die größten Stromfresser sind. Insbesondere Hausbesitzer, die ihr Eigenheim nach dem Jahr 2000 gebaut haben (62 Prozent), unterschätzen die Wirkung auch kleinerer Modernisierungsmaßnahmen. Wie hoch das Einsparpotenzial tatsächlich ist, kann mit dem Optimierungsrechner auf www.intelligent-heizen.info ermittelt werden.

Mit neuer Heizungspumpe bis zu 100 Euro jährlich sparen

Der Austausch von mindestens zwei Jahre alten Heizungspumpen durch Hocheffizienzpumpen wird seit einem Jahr durch den Staat mit 30 Prozent bezuschusst. Die Investitionskosten für eine neue Pumpe verringern sich so von rund 400 auf 300 Euro. Diese Kosten amortisieren sich zügig, denn die neue Pumpe verbraucht bis zu 80 Prozent weniger Energie. Die jährliche Ersparnis beträgt bis zu 100 Euro. Auch ein hydraulischer Abgleich spart bares Geld und wird ebenfalls mit dem 30-Prozent-Zuschuss gefördert. Wer jetzt die Heizung optimiert, kann also schon bei den Energiekosten für den nächsten Winter sparen.

Die Umfrage zeigt außerdem: Erste Anlaufstelle und Informationsquelle zur Optimierung von Heizsystemen ist für 82 Prozent der Befragten der Handwerker. Über die Hälfte der Hausbesitzer gab neben dem Fachbetrieb aber auch das Internet als wichtiges Medium zur Informationsbeschaffung an. Infoportale wie die verbraucherorientierte Website www.intelligent-heizen.info leisten somit einen wichtigen Beitrag dazu, Verbraucher über effizientes Heizen aufzuklären.
30.08.2017
Hydraulischer Abgleich

Wenn die Heizung pfeift und gluckert oder die Zimmer trotz gleicher Thermostateinstellung unterschiedlich warm werden, dann kann es Zeit für einen hydraulischen Abgleich sein. Bei dem werden die Einstellungen der Heizungsanlage überprüft und dem tatsächlichen Bedarf angepasst – nur so ist ein effizienter Betrieb der Heizung möglich. Den hydraulischen Abgleich nimmt ein Fachhandwerker vor – und weil die richtigen Einstellungen anschließend in vielen Fällen Energie sparen und so den Klimaschutz unterstützen, werden die Kosten dafür sogar staatlich gefördert.


 

Wenn es in der Heizungsanlage nicht rund läuft, dann erhöht das nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch die Kosten. Ein hydraulischer Abgleich schafft hier oft Abhilfe. Dazu kommt ein Experte ins Haus, der vor Ort sowohl alle erforderlichen Daten zur Berechnung des Wärmebedarfs der einzelnen Räume und auch die Leistung aller installierten Heizflächen erfasst. Mit diesen Daten berechnet er die optimalen Einstellwerte für alle Komponenten der Heizungsanlage. „Diese systematische Vorgehensweise sorgt später für eine bedarfsgerechte Wärmeverteilung“, sagt Christian Halper vom Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO). „Wird weder zu viel noch zu wenig Wärme in den einzelnen Räumen bereitgestellt, sorgt dies für einen effizienten Umgang mit der eingesetzten Energie.“

Erreicht wird das, indem einzelne Heizungskomponenten besser aufeinander und auf die Gegebenheiten der Heizungsanlage und des Gebäudes abgestimmt werden. Ist die Heizungspumpe zu hoch eingestellt? Wie ist die Durchflussbegrenzung der einzelnen Heizflächen eingestellt? Wie warm soll der Raum werden? All das sind Fragen, mit denen sich der Installateur bei einem hydraulischen Abgleich beschäftigt. Den tatsächlichen Wärmebedarf des Hauses und seiner Bewohner ermittelt er in der Regel mit einer speziellen Software. Dabei werden auch die optimale Vorlauftemperatur für das System und die nötige Wassermenge für jeden einzelnen Heizkörper berechnet. Zudem können veraltete und überdimensionierte Umwälzpumpen bei dem Termin direkt gegen passende und effizientere ausgetauscht werden.

Zuschüsse vom BAFA

Wer sich für diese Maßnahmen entscheidet, kann die „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nutzen. Bis zu 30 Prozent der Kosten werden übernommen. Infos dazu gibt es auf www.bafa.de.

Sinnvoll ist der hydraulische Abgleich z. B. nach einer größeren Veränderung an der Heizungsanlage oder nach Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle: Wer eine wesentliche Änderung vornimmt, sollte einen hydraulischen Abgleich durch einen Fachhandwerker vornehmen lassen. Das gilt auch für Modernisierer: „Wer seine Heizungsanlage auf den neuesten technischen Stand bringt, sollte auch den hydraulischen Abgleich nicht vergessen“, so Christian Halper. Alle Infos rund um den hydraulischen Abgleich hat das IWO hier zusammengefasst: www.zukunftsheizen.de/hydraulischer-abgleich.

03.02.2017