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News

10.01.2017
Heizungsoptimierung: Stromkosten sparen mit staatlicher Förderung
Drei Viertel aller Heizungen in Deutschland arbeiten nicht effizient. Schuld sind meistens eine veraltete Technik und nicht aufeinander abgestimmte Anlagen. Durch Optimierung der bestehenden Heizsysteme kann jeder Einzelne mit geringem Aufwand die Energieeffizienz steigern. Das senkt nicht nur die Kosten, sondern schont auch das Klima – und wird daher vom Staat finanziell unterstützt.

Seit dem 1. August 2016 fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Ersatz von Heizungspumpen und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen sowie die Optimierung der Heizungsanlage durch einen hydraulischen Abgleich.

Einsparen von Energie und Kosten

Die Fördersumme kann bis zu 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten betragen, beide Maßnahmen können miteinander kombiniert werden. Voraussetzung ist, dass die Heizsysteme zum Zeitpunkt der Durchführung seit mehr als zwei Jahren installiert sind. „Bei älteren Heizungen lohnt es sich, sowohl die Pumpen auszutauschen als auch den hydraulischen Abgleich durchzuführen“, sagt Kai Zitzmann,Energieeffizienz -Experte von TÜV Rheinland. Dieser sorgt dafür, dass alle Heizkörper in einem Heizsystem nur die Wärme bekommen, die sie auch benötigen. Denn oft wurde ein hydraulischer Abgleich noch nie durchgeführt. „Dabei kann der Verbrauch durch die Kombination beider Maßnahmen spürbar gesenkt werden“, so der Fachmann

Durchführung durch Fachleute

Die BAFA-Förderung wird in zwei Schritten beantragt: Zunächst registriert sich der Antragsteller online auf der BAFA-Homepage und erhält eine Registrierungsnummer. Innerhalb von sechs Monaten muss dann ein Fachhandwerker die Optimierungsmaßnahmen an dem Heizungssystem durchführen. Nach Abschluss der Arbeiten schickt der Antragsteller die Rechnung, die erforderlichen Unterlagen sowie die für die Förderung notwendigen weiteren Unterlagen an das BAFA. Eine Übersicht über die geförderten Pumpen ist unter www.machts-effizient.de/heizungsoptimierung abrufbar. Die Richtlinie gilt für Anträge, die bis zum 31. Dezember 2020 eingehen.

Als Spezialist für den hydraulischen Abgleich und Hocheffizienzpumpen sprechen Sie uns gerne für einen Beratungstermin an!
06.01.2017
Bundesbauministerium und KfW: 2017 mehr Förderung für Einbruchschutz und Barrierefreiheit in den eigenen vier Wänden
Ab sofort können private Eigentümer und Mieter wieder Zuschüsse für Maßnahmen zum Einbruchschutz und zur Barrierereduzierung bei der KfW beantragen. Zudem erhöht das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Zuschüsse für den Einbruchschutz auf 50 Mio. EUR (von 10 Mio. EUR) und für die Barrierereduzierung auf 75 Mio. EUR (49 Mio. EUR) für das Jahr 2017.

Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesbauministerium: „Fast jeder zweite Einbrecher gibt nach wenigen Minuten auf, wenn er durch technischen Einbruchschutz am Eindringen gehindert wird. Die Investitionen in den Einbruchschutz zahlen sich somit aus. Mit den erhöhten Fördermitteln tragen wir dem nachweislichen Interesse von Mietern und Hauseigentümern nach mehr Einbruchschutz Rechnung. Auch die Fortführung des stark nachgefragten Förderprogramms „Altersgerecht Umbauen“ ist ein großer Erfolg. Das Angebot an altersgerechten Wohnungen muss dringend erweitert werden, damit ältere Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können.“

Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe: „Die KfW-Zuschussförderung für den Einbruchschutz und die Barrierereduzierung ist 2016 so erfolgreich gewesen, dass die Fördermittel schon im dritten Quartal vollständig aufgebraucht waren. Wir freuen uns, dass unsere Kunden ab sofort erneut Zuschüsse in Anspruch nehmen und in eine komfortablere Wohnqualität sowie in die Sicherheit ihrer Wohnungen und Häuser investieren können. Zuschüsse können dabei über unser Online-Zuschussportal einfach und schnell beantragt werden.“

Für Maßnahmen zum Einbruchschutz wurden in 2016 über 40.000 Förderzuschüsse ausgereicht. Über 50.000 Wohneinheiten wurden so mit verschiedenen Maßnahmen gegen Einbruch gesichert. Seit 1.4.2016 können zusätzlich Förderkredite für Investitionen in den Einbruchschutz beantragt werden. Die Mindestinvestitionssumme für Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz beträgt in der Zuschussförderung 2.000 EUR, durchschnittlich wurden bisher von den Bauherren pro Wohneinheit 5.000 EUR investiert. Hauptsächlich wurden einbruchshemmende Haus- und Wohnungstüren sowie Nachrüstsysteme für Fenster eingebaut.

Im Jahr 2016 ist die Nachfrage in der Zuschussförderung für barrierereduzierende Maßnahmen im Vergleich zum Jahr 2015 um ein Drittel angestiegen: Rund 25.000 Zusagen wurden durch die KfW getätigt; die Nachfrage war dabei so hoch, dass die Haushaltsmittel von über 49 Mio. EUR bereits im Juli 2016 aufgebraucht waren. Zudem wurden über 5.000 Förderkredite für Maßnahmen wie z. B. den Abbau von Schwellen oder den Badumbau ausgereicht.

In den vergangenen Jahren hat die KfW nicht nur die Förderung für Bauherren in ihren Produkten verbessert, sondern auch die Antragstellung hierfür weiter optimiert. So werden seit November 2016 alle Förderzuschüsse einfach und digital über das neue KfW-Zuschussportal beantragt. Private Bauherren und Mieter können nun online ihren Förderantrag bei der KfW stellen und erhalten innerhalb weniger Augenblicke ihre Förderzusage.
18.12.2016
Rodgau Helau!
Voller Stolz unterstützen wir das Rodgau Jugendprinzenpaar 2016/2017!

www.giesem.de